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Sechs Verletzte bei schwerem Unfall in Schleswig

Schwerer Unfall in Schleswig - © Benjamin Nolte / www.bos-inside.de

06. Juli 2014 – Schleswig: „Plötzlich waren da überall Autos“, äußert einer der Fahrer gegenüber der Polizei. Bei einem schweren Unfall auf dem Berender Redder in Schleswig sind am Sonntagnachmittag sechs Menschen teils schwer verletzt worden. Es dauerte einige Zeit bis die eingesetzten Beamten der Schleswiger Polizei den Unfallhergang rekonstruiert hatten.

Ersten Erkenntnissen nach war ein VW Passat aus Richtung Langseestraße kommend auf dem Berender Redder unterwegs, hinter ihm ein BMW Kombi. Der Passat wollte kurze Zeit später nach links abbiegen, verlangsamte die Fahrt und stoppte um zwei entgegenkommende, vorfahrtsberechtigte PKW durchzulassen. Der Fahrer des BMW Kombi erkannte dieses Fahrmanöver zu spät und prallte dem Passat mit großer Wucht ins Heck. Durch den Aufprall wurde der Passat in den Gegenverkehr geschleudert wurde und kollidierte dort mit einem Opel und einem Golf. Alle vier Fahrzeuge wurden schwer beschädigt und kamen im Kreuzungsbereich zum Stehen.

Ersthelfer waren schnell zur Stelle, sicherten die Unfallstelle und alarmierten den Notruf. Zunächst hieß es, dass noch eine Person in einem der Unfallfahrzeuge eingeklemmt sei, somit wurde neben mehreren Rettungswagen und Notärzten auch die Freiwillige Feuerwehr Schleswig alarmiert. Beim Eintreffen der ersten Rettungskräfte stellte sich dann heraus, dass zu allen Verletzten Zugang bestand und keiner mehr eingeklemmt war.

Insgesamt wurden bei dem Unfall sechs Menschen teils schwer verletzt, darunter auch ein Kind. Unter den schwer verletzten befand sich eine schwangere Frau, die unter Notarztbegleitung in ein Schleswiger Krankenhaus gebracht worden ist. Auch die anderen Verletzten kamen in umliegende Krankenhäuser. Alle vier Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und wurden durch ein Abschleppunternehmen geborgen. Die Polizei prüft unterdessen auch die Fahrtüchtigkeit des unfallverursachenden PKW-Fahrers. Der Berender Redder war während der umfangreichen Rettungs- und Bergungsarbeiten für fast zwei Stunden voll gesperrt. Die Polizei leitete den Verkehr örtlich um.

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