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Langballig: Großeinsatz bei Suche nach vermisstem Fischer

11. Februar 2015 – Langballig: Am Dienstagabend suchten rund 100 Einsatzkräfte diverser Hilfsorganisationen und Behörden in Langballigau nach einem vermissten Fischer. Dieser war am späten Nachmittag gesehen worden, wie er den Hafen von Langballigau mit seinem Boot verließ, gegen 20 Uhr fand man dann das leere Boot, angetrieben am Ufer. Über die Rettungsleitstelle in Harrislee wurde umgehend ein großer Sucheinsatz ausgelöst. Neben mehreren freiwilligen Feuerwehren der Region wurden auch die DLRG, das technische Hilfswerk, die DGzRS, Taucher der Flensburger Berufsfeuerwehr, die Wasserschutzpolizei und ein SAR-Hubschrauber der Bundesmarine an den Küstenabschnitt geschickt.

Langballig_20150002Neben Booten von der Feuerwehr, der Polizei, der DLRG, dem THW und der DGzRS beteiligten sich auch Fischer an der Suche nach dem Vermissten. Die Dunkelheit erschwerte den Sucheinsatz massiv, mit Hilfe von Wärmebildkameras und Sonarsystemen wurde die Suche zu Wasser und aus der Luft aufgenommen.

Nach mehreren Stunden wurde der Einsatz dann gegen Mitternacht ergebnislos abgebrochen. Einsatzkräfte der Feuerwehr haben den Einsatz nach Informationen der Leitstelle Nord am Mittwochvormittag wieder aufgenommen.

„Wir haben die Suche nach dem vermissten Fischer am Mittwoch noch mal aufgenommen“, berichtet der stellvertretende Gemeindewehrführer Jürgen Hinrichsen. „Die DGzRS nahm die Suche vom Wasser auf und wir haben bei Tageslicht mit etlichen Kameraden erneut die Strände und Küstenabschnitte der in Frage kommenden Region abgesucht.“

Der vermisste war ein erfahrener Fischer und fuhr seit Jahren zur See. Er sei einer der wenigen gewesen, der immer mit ausreichender Schutzausrüstung, wie Schwimmweste, zum Lachsfischen hinausgefahren ist, berichten Kollegen.

„Andere Fischer hatten ihren Kollegen bereits am Dienstagvormittag beobachtet, wie er hinausfuhr um die Netze auszuwerfen“, berichtet Hinrichsen, „am Nachmittag wurde er dann gesehen, wie er wieder auf die Förde hinausfuhr, vermutlich um die Netze einzuholen. Wenige Stunden später entdeckten Passanten dann das kleine Boot, das ans Ufer getrieben war, von dem Fischer weit und breit keine Spur“, so Hinrichsen weiter.

Die Absuche von Land und zu Wasser ist nun vorerst eingestellt. Nach Angaben der Feuerwehr wird die DGzRS womöglich im Laufe des Tages noch weitere Abschnitte weiter draußen auf der Förde absuchen.

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