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Kind kommt bei Zugunglück nahe Garding ums Leben

Schwerer Unfall mit Zug bei Garding - Foto: www.tvr-news.de

11. Mai 2015 – Garding: Bei einem schweren Unfall zwischen einem Zug und einem PKW ist in Garding (Kreis Nordfriesland) ein fünfjähriges Kind ums Leben gekommen. Der Unfall ereignete sich am späten Nachmittag gegen 16.45 Uhr auf dem Bahnübergang Hartkoogweg bei Garding. Acht weitere Personen wurden zum Teil schwer verletzt und mussten in umliegende Krankenhäuser gefahren oder geflogen werden.

Nach ersten Informationen der Polizei erfasste die Regionalbahn, die in Richtung Husum unterwegs war, den Audi einer Urlauberfamilie auf dem Bahnübergang. Dieser ist nicht mit einer Schranken, sondern nur mit Andreaskreuzen gesichert, aber in beide Richtungen weit einsehbar. Als gegen 16.45 Uhr die ersten Notrufe in der Regionalleitstelle Nord in Harrislee eingingen wurden dort umgehend Großalarm ausgelöst. In den ersten Notrufen war von etlichen Verletzten im PKW und in dem Zug die Rede. Mehrere Personen, darunter Kinder, sollten noch in dem PKW eingeklemmt sein. Neben den freiwilligen Feuerwehren aus der Umgebung wurden alle verfügbaren Rettungsmittel alarmiert. Insgesamt rückten rund 15 Rettungs- und Krankentransportwagen an, darunter auch Kräfte aus Dithmarschen. Neben zwei bodengebundenen Notarzteinsatzfahrzeugen brachten die Rettungshubschrauber Christoph 42 und Christoph Europa 5, sowie ein Sea-King der Marine weitere Ärzte an die Einsatzstelle. Aufgrund des Großeinsatzes wurde auch das Personal in der Leitstelle in Harrislee aufgestockt.

Für ein 5jähriges Kind im Audi kam jede Hilfe zu spät. Vier weitere Insassen, zwei Erwachsene und zwei Kinder wurden schwer verletzt und mussten von der Feuerwehr aus dem stark beschädigten Auto befreit werden. Im Zug erlitten der Lokführer und drei Fahrgäste leichte Verletzungen. Alle acht verletzten wurden mit den Hubschraubern oder bereitgestellten Rettungswagen in umliegende Kliniken gebracht. Im Zug befanden sich insgesamt 46 Menschen, diese wurden vorerst in einem Seniorenheim betreut. Die Bahnstrecke konnte am Abend nach Ende der Rettungs- und Bergungsarbeiten wieder freigegeben werden.

Die genaue Unfallursache ist noch unklar. Gefahren hat den Wagen nach ersten Informationen der 77jährige Großvater der Kinder. Die Familie aus Hamburg war gerade in Nordfriesland im Urlaub

 

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